Chorgeschichte
Seit seiner Gründung 1991 durch Johannes Hiemetsberger zählt der Chorus sine nomine zu den führenden und innovativsten Konzertchören Österreichs.
Mit einer außergewöhnlichen stilistischen Bandbreite interpretiert das Ensemble Werke von Cavalieri bis Boulez, von Uraufführungen und Auftragskompositionen bis zu Meisterwerken von J. S. Bach, Kurt Weill, Sofia Gubaidulina und Steve Reich.
Zahlreiche internationale Preise (u. a. „Let the Peoples Sing“, Spittal an der Drau, „Florilège Vocal de Tours“) sowie hochgelobte CD-Produktionen zeugen von der Qualität und künstlerischen Bedeutung des Chores. Sein Herzstück: die Pflege der a cappella Musik in all ihren Facetten.
Mit innovativen thematischen und szenischen Eigenproduktionen wie frost., The Power of Heaven, KAIROS oder Tallis in Wonderland prägt der Chorus sine nomine die Weiterentwicklung des Konzertformats „Chorkonzert“ und setzt international viel beachtete Akzente.
Der Chor kooperiert mit Dirigent*innen wie Teodor Currentzis, Jordi Savall, Trevor Pinnock, Marin Alsop und Markus Poschner, mit renommierten Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Concentus Musicus oder dem RSO Wien, sowie mit Künstlerpersönlichkeiten wie Roger Vignoles, Philipp Blom und Josef Hader. Konzertreisen führten das Ensemble quer durch Europa sowie in die USA, nach Südamerika, Taiwan, auf die Philippinen und nach Singapur.
Der Chorus sine nomine ist regelmäßig zu Gast bei bedeutenden Festivals, Veranstaltungsreihen und Konzerthäusern, darunter die Salzburger Festspiele, Styriarte, das Brucknerfest Linz, der Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus. In den letzten Jahren feierte der Chor vielbeachtete Debüts in der Hamburger Elbphilharmonie, der Esplanade Concert Hall in Singapur und beim Festival Bach de Lausanne.